Robosaurs holen den Titel

Geschrieben von Melanie Marshaus.

Sehr erfolgreich und überaus zufrieden kehrte die Robotikgruppe der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld vom Regionalwettbewerb der FIRST LEGO League an der Technischen Hochschule Nürnberg vergangenes Wochenende zurück. Nach dem Robot-Game, dem Herzstück des Wettbewerbs, gewann das Team „Robosaurs“ mit einer herausragenden Leistung das Turnier und setzte sich als einzige Realschule gegen 17 mittelfränkische Gymnasien durch.


Zum zentralen Wettbewerbsthema „Animal Allies – Beziehungen zwischen Mensch und Tier erforschen“ bauten, programmierten und testeten die Schüler Marius Schnapp, Fabian Hepp, Kilian Kuhn, Lukas Kohrmann, Jannik Zorn und Jeremy Baumann autonome Roboter mit Lego Mindstorms. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden betreuenden Lehrkräften Daniel Cura und Bernhard Eckert. Diese Roboter erledigen dann vorgegebene Aufgaben. Dieses Jahr schauten sich die Schüler die tierischen Helfer unter dem Aspekt an, was Menschen alles erreichen können, wenn sie einander helfen und unterstützen.


Die Marktheidenfelder Schüler überzeugten in allen Teilgebieten des Wettbewerbs und lieferten eine Glanzleistung im wesentlichen Teil des Wettbewerbs, dem Robot-Game ab. „Hier zeigte sich, dass sich all die Mühen gelohnt haben“, berichtet Daniel Cura. Die Schüler haben im Wahlfach am Nachmittag einen Roboter gebaut, der durch eine besonders exakte Arbeitsweise bestach und „im Wettbewerb konstant und präzise seine Arbeit verrichtete“, freute sich Bernhard Eckert über das Abschneiden der „Robosaurs“. Auch Fabian Hepp bestätigt dies und ist begeistert, dass sich die Arbeit, die sie seit dem Spätsommer, auch in ihrer Freizeit, in das Projekt gesteckt haben, mehr als gelohnt hat.
Zusätzlich galt es im Rahmen des Wettbewerbs wieder ein reales Problem zu lösen, das zum Thema passt. Darüber hinaus ist es für die teilnehmenden Teams sehr wichtig, ihre soziale Kompetenz unter Beweis zu stellen und damit zu überzeugen. Oberstes Ziel des jedes Jahr stattfindenden Turniers ist es, die Freude und den Spaß an Technik und Wissenschaft zu kombinieren. „Die Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, die Denkweisen von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu erschließen“, so Cura.


Auf die Nachfrage der Nürnberger Presse, welche Baudetails das Team nach vorne brachte, gab Jannik Zorn natürlich keine Antwort. Die gegnerischen Teams sollen das Erfolgsrezept schließlich nicht erfahren. Denn für die „Robosaurs“ geht es im Februar in Regensburg weiter. Hier wollen sie sich weiter durchsetzen, um ihrem großen Ziel, dem Europafinale einen Schritt näher zu kommen.