110 Pakete für Südosteuropa

Geschrieben von Martin Glückert.

Um ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung zu setzen, unterstützten die Marktheidenfelder Schulen die Aktion Weihnachtstrucker. Das Balthasar-Neumann-Gymnasium, die St. Kilian-Schule sowie die Staatliche Realschule füllten insgesamt 110 Kartons mit Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Hygieneartikeln sowie mit Keksen und Schokolade. Dieses Jahr gehen die Marktheidenfelder Pakete direkt nach Rumänien.

Zwar handelt es sich bei diesem südosteuropäischen Land um einen EU-Staat, doch hier leben immer noch viele Menschen in großer Armut: Sei es als Straßenkinder, als Waisen in Kinderheimen, als Menschen mit Behinderung oder als Alte. Zu ihnen machen sich ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag auch die ehrenamtlichen Fahrer Jörg Behnke und Stephan Schneider auf, die persönlich dafür sorgen, dass die Paketspenden in bedürftige Hände kommen. Zuvor sammeln sie zusammen mit ihrem Kollegen Alexander Thauer die Pakete aller Schulen im Landkreis ein. Für die Aktion steht ihnen dabei ein LKW der Firma Warema zur Verfügung, die auch die Fahrtkosten trägt.


Das Besondere an dieser Form von Hilfe besteht darin, dass mit einfachen Mitteln, Menschen eine große Freude bereitet wird. Denn gerade in den harten Wintermonaten tragen die Grundnahrungsmittel dazu bei, dass Bedürftige in oft abgelegen, ländlichen Gebieten besser über die Runden kommen. An der Realschule lag die Durchführung des Projekts in den Händen der Klasse 9a zusammen mit ihrem Deutschlehrer Herrn Glückert. Am Gymnasium war die SMV zusammen mit dem Verbindungslehrer Herrn Weis für die Organisation verantwortlich.