├ľkumenischer Jugendkreuzweg

Geschrieben von Melanie Marshaus.

Der traditionelle „Ökumenische Jugendkreuzweg“ der Staatlichen Realschule und des Balthasar-Neumann-Gymnasiums begeisterte auch in diesem Schuljahr wieder viele Schüler und Lehrkräfte. So machten sich bereits um sechs Uhr morgens etwa 170 Teilnehmer auf den Weg, um am letzten Schultag vor den Osterferien gemeinsam zu beten und des Todes Jesu zu gedenken.

Vom Ausgangspunkt zwischen den beiden Schulen führte der Weg wieder über den neuen Friedhof hinauf zur Kreuzbergkapelle, wobei an insgesamt acht Stationen der Weg für gemeinsame Lieder, Gedanken und Gebete unterbrochen wurde.

 

Das Motto des diesjährigen Jugendkreuzwegs lautete „Jesus Art“ - Kunst, die von Jesus und dem Weg mit Gott erzählt. Unsere heutige Zeit ist sehr unruhig: Die Welt wird von Terror erschüttert, viele Menschen haben kein Zuhause und keine Aussicht auf Rettung. In Deutschland steht die Bundestagswahl bevor und wir befinden uns in einem Europa ohne Ideen von sich selbst, so die Initiatoren des deutschlandweiten Jugendkreuzweges.
Mittendrin haben wir selbst unseren Platz: Es gibt gute, aber auch unruhige Zeiten.
Als Grundlage für die einzelnen Stationen dienten dieses Mal Bilder in Stencil Art. Bei dieser Kunstform werden zunächst mithilfe von Schablonen, Sprühdosen und Ölkreide Motive auf Papier gebracht. Damit wird jedes Bild einzigartig. Diese Kunstform gilt auch als Street Art, die das Alltägliche unterbrechen und den Status quo verneinen soll.

Die einzelnen Stationen hatten auch in diesem Jahr wieder Realschüler und Gymnasiasten aus verschiedenen Jahrgangsstufen zusammen mit ihren Religionslehrern vorbereitet. An den Wegpunkten stellten sie diese dann vor und verankerten die Inhalte in der Lebenswirklichkeit ihrer Mitschüler.
Nach dem abschließenden Halt in der Aula des Gymnasiums waren alle teilnehmenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wieder zum gemeinsamen Frühstück in die Schulmensa eingeladen.