Chronik

Unterrichtsbeginn der Staatlichen Realschule Marktheidenfeld

Die Bemühungen um die Errichtung einer Realschule in Marktheidenfeld gehen bis in die fünfziger Jahre zurück. Etwa von 1963 an wurde diese Forderung immer dringender, wie Presseberichte bestätigen. "Mittelschule gewinnt Gestalt" (Main-Post, vom 16.3.1963), "Mittelschule bis September 1964 Wirklichkeit?" (Main-Echo vom 26.3.1963)

Im Jahre 1966 ging dann der lange gehegte Wunsch der Bevölkerung, der Stadt und des damaligen Landkreises Marktheidenfeld in Erfüllung.

Am 6. September 1966 konnte die Staatliche Realschule mit 134 Schülern, verteilt auf 3 Klassen, ihren Unterricht in den Räumen der Landwirtschaftlichen Berufsschule aufnehmen.

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Die jährlich zunehmenden Anmeldungen überraschten selbst die größten Optimisten. Für den Sachträger und die Schulleitung aber war bald die alljährlich wieder auftretende Frage, wo die neuen Klassen untergebracht werden können, immer schwerer zu lösen. Durch das Entgegenkommen der Kreisberufsschule, besonders durch den damaligen Direktor Seitz, wurden im Jahre 1967 noch einige weitere Schulräume bereitgestellt. Damit konnten auch im 2. Schuljahr die nunmehr sieben Klassen in einem Hause unterrichtet werden. Die 4 neuen Klassen, die im September 1968 dazukamen, mussten dann aber doch im "alten Rathaus" untergebracht werden. Für Lehrer und Schüler begann die Zeit des Wanderns.alte schule am markt 550

 

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Grundsteinlegung des eigenen Schulgebäudes

Frühzeitig wurde mit der Planung eines geeigneten Schulgebäudes begonnen. Im Laufe der Jahre 1967 und 1968 nahm das Vorhaben immer festere Gestalt an. 1967 wurde der Planungsauftrag an die Architektengemeinschaft Dipl. Ing. Petz und Ing. Harth vergeben und im Spätherbst des folgenden Jahres mit dem Bau begonnen. Der Grundstein für das neue Schulgebäude wurde am 31.3.1969 gelegt. Im Herbst des gleichen Jahres konnte bereits das Richtfest gefeiert werden. Als am 21. Juli 1970 die ersten Absolventen der Schule verabschiedet wurden, war klar, dass im September desselben Jahres wieder alle Schüler unter einem Dach, im neuen Schulhaus untergebracht sein würden.

Realschulbau

Die Schülermitverantwortung

Im Rahmen der Schülermitverantwortung soll allen Schülern die Möglichkeit gegeben werden, Leben und Unterricht ihrer Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mitzugestalten. Die Schüler werden dabei vom Schulleiter, von den Lehrkräften und den Erziehungsberechtigten unterstützt. Zu den Aufgaben der Schülermitverantwortung gehören insbesondere die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, die Übernahme von Ordnungsaufgaben, die Wahrnehmung schulischer Interessen der Schüler und die Mithilfe bei der Lösung von Konfliktfällen.

Zu den Rechten der Schülermitverantwortung gehört es:

  • In allen sie betreffenden Angelegenheiten durch die Schule informiert zu werden (Informationsrecht)
  • Wünsche und Anregungen der Schüler an Lehrkräfte, den Leiter der Schule und den Elternbeirat zu übermitteln (Anhörungs- und Vorschlagsrecht)
  • Auf Antrag der betroffenen Schüler ihre Hilfe und Vermittlung einzusetzen, wenn diese glauben, es sei ihnen Unrecht geschehen (Vermittlungsrecht)
  • Beschwerden allgemeiner Art bei Lehrkräften, beim Leiter der Schule und im Schulforum vorzubringen (Beschwerderecht)
  • Bei der Aufstellung und Durchführung der Hausordnung, der Organisation und Betreuung von besonderen Veranstaltungen und im Schulforum mitzuwirken
  • Zur Gestaltung von Kursen und Schulveranstaltungen und im Rahmen der Lehrpläne zum Unterricht Anregungen zu geben und Vorschläge zu unterbreiten

Aktionen der SMV in den vergangenen Schuljahren:

  • Weihnachtspost
  • Adventskalender
  • Kaffee-und Kuchenverkauf an den Elternabenden
  • Stoff-und Schokoherzen am Valentinstag
  • Fußballturnier
  • Tipp-Spiel zur EM
  • "Overdressed-Day" und "Bad-Taste-Day"
  • Besuch des Weihnachtsmarkts der St. Nikolaus Schule
  • und vieles mehr ...

 

 Die Schülersprecher für das aktuelle Schuljahr.

Förderunterricht im Schuljahr 2018/19

Geschrieben von Administrator.

Fach Wo.-Std. Zielgruppe Lehrkraft Raum Vorläufiger Termin
M 1 Jgst.5  Willer C5 Di. 7. Std.
D 1 Jgst.5 Heuft C4 Mi. 7. Std.
E 1 Jgst.6 May 103 Di. 7. Std.
D 1 Jgst.5/6 (LRS-Schüler) Zorn 101 Mi. 7. Std.
F 1 Jgst 8 Wilhelm 201 Mi. 7. Std.
M 1 Jgst. 9 (ab Halbjahr: Quali-Vorbereitung) Huber 204 Do. 7. Std.
E 1 Jgst. 9  Manrique 102 Mo. 7. Std.
BwR 1 Jgst.9 Kehl 306 Do. 7. Std.
E 1 Jgst. 10 (Sprechfertigkeit) Schwind 009 Mi. 7.Std.

mint21-Aktivitäten

Geschrieben von Bernhard Eckert.

Bereits im Herbst 2010 wurde die „MINT21- Initiative“ als Teil der „Qualitätsoffensive Realschule 21“ durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus ins Leben gerufen. Neben einer Stärkung des Interesses von Jugendlichen für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sollen damit durch eine qualitative Verbesserung des Unterrichts auch die Kompetenzen von Schülern in diesem Bereich gestärkt werden. In Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft (vbw), dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und dem Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm) sowie in Begleitung des Staatsinstituts für Vorbereitung auf die Anforderung der modernen Arbeits- und Berufswelt erreicht. Durch eine Steigerung des Anteils von Jugendlichen in der technischen Ausbildungsrichtung – an der Realschule vermittelt in der Wahlpflichtfächergruppe I mit Schwerpunkten im mathematisch- naturwissenschaftlich- technischen Bereich – soll letztendlich auch die Anzahl von Realschulabsolventen, die einen Hochschulzugang anstreben, gesteigert werden. Eine Erklärung von Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich zufolge, sei es für den Bildungsstandort Bayern unverzichtbar, dass an den Schulen das Interesse im Bereich der naturwissenschaftlichen- technologischen Bildung geweckt, sowie nachhaltig vermittelt und gefördert wird. Neben der grundlegenden Kompetenzen werde demnach ein wichtiger Grundstock für entsprechende berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium gelegt. Vor allem angesichts eines prognostizierten Fachkräftemangels bieten sich den Fachkräften und Akademikern in diesen Bereichen attraktive Zukunftschancen. MINT -Schulen zeichnen sich durch ihre Initiative bei innovativen Projekten aus. Sie wecken bei den Jugendlichen Interesse und fördern Potentiale für berufliche MINT- Perspektiven. In einem lebendigen Netzwerk werden zudem Synergien geschaffen sowie Überblick und Orientierung ermöglicht.

Zusammen mit Thomas Sattelberger, dem Vorstandsvorsitzenden der Initiative „MINT –Zukunft schaffen“, zeichnete Staatssekretär Eisenreich insgesamt 43 „MINT- freundliche Schulen“ in ganz Bayern für ihre herausragende, zukunftsorientierte Arbeit aus. Damit verbunden ist eine besondere Förderung von Seiten der Wirtschaft in einem „Qualitäts- und Werteprogramm für MINT- freundliche Schulen“. Dieses Angebot umfasst beispielsweise Workshops zur Berufs- und Studienorientierung oder Fortbildungen für Lehrkräfte.

Hier informieren wir Sie kurz über die mint21-Aktivitäten der Realschule Marktheidenfeld.

In der Jahrgangsstufe 5 erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das naturwissenschaftliche Arbeiten. Neben einfachen Handversuchen bildet das Mikroskopieren und die Programmierung von Lego-Robotern einen Schwerpunkt im Unterricht, der 14-tägig stattfindet.

Wenn Sie weitere Fragen zu mint21-Aktivitäten an unserer Schule haben, wenden Sie sich bitte an Herrn StR (RS) Daniel Cura.

 

Mittlerer Schulabschluss

Alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen unterziehen sich am Ende ihrer schulischen Ausbildung an der Realschule der Abschlussprüfung.
Schriftlich geprüft werden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und - je nach gewählter Ausbildungsrichtung - Physik (Wpfg I),
Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen (Wpfg II), Französisch (Wpfg III a) oder Sozialwesen (Wpfg III b).

Teil der Prüfung in Englisch und Französisch ist außerdem der Speaking-Test oder Sprechfertigkeitstest.

Die Note der Prüfungsfächer im Abschlusszeugnis setzt sich aus den Prüfungsleistungen und der im Verlauf der 10. Jahrgangsstufe erreichten Jahresfortgangsnote zusammen. Alle anderen Fächer (Nichtprüfungsfächer) gehen mit der erreichten Jahresfortgangsnote in das Abschlusszeugnis der Realschule ein.

 

Der Realschulabschluss ist ein mittlerer Schulabschluss. Er wird durch eine bayernweit zentral gestellte Prüfung am Ende der Jahrgangsstufe 10 erworben und berechtigt unter bestimmten Notenvoraussetzungen (Deutsch, Englisch, Mathematik, Notendurchschnitt 3,5) zum Besuch der Fachoberschule (FOS), die in zwei Jahren zum Fachabitur und nach dem erfolgreichen Besuch der 13. Jahrgangstufe zum Abitur (fachgebunden/allgemein) führt.

Nach Abschluss einer Berufsaubildung oder wenn eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit durchlaufen wurde, kann auch die Berufsoberschule besucht werden und in einem Jahr das Fachabitur oder in zwei Jahren das Abitur (fachgebunden/allgemein) erworben werden.

Der Übertritt an ein Gymnasium führt in der Regel über den Besuch eine Einführungsklasse. Bis zum Abitur sind dann ausreichende Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachzuweisen.

Namibia-Projekt

Geschrieben von Barbara Bischof.

1. Wie kam es zu diesem Projekt?


Frau Hornig und ich (Barbara Bischof) nahmen Ostern 2006 an einer Lehrerfortbildung der Universität Würzburg unter der Leitung von Dr. Vogel teil. Im Rahmen dieser Fortbildung lernten wir zwei Einrichtungen kennen, bei denen Frau Roth, eine Kollegin aus Bad Kissingen, Frau Hornig und ich spontan sagten, da müssen wir unbedingt helfen:

Wir lernten ein Waisenhaus in Katutura, dem Vorort für die schwarze Bevölkerung von Windhoek, kennen. Dieses Waisenhaus wird von Wilhelmina, einer Schwarzen, geleitet, das nur von Spenden lebt. Die räumlichen Verhältnisse dort sind mehr als beengt, gekocht wurde auf einer Feuerstelle, für die das Holz gekauft werden musste.

Das Wichtigste für Wilhelmina ist, dass „ihre“ Kinder eine gute Schulbildung bekommen, denn dies ist der Schlüssel zu einem eigenständigen Leben. Aber Schule in Namibia kostet Geld: Schulgeld, Schuluniform, Papiergeld, Ausflüge, etc.

Auf die zweite Einrichtung stießen wir im Norden Namibias, in Epupa. Dort besuchten wir eine Mobile School. Diese besteht aus einer Holzbaracke, dem Schulgebäude, je einem großen Zelt für Mädchen und Jungen und einem Kochzelt.

Dazu muss man wissen, dass Namibia 2,5 mal so groß wie Deutschland ist, aber nur 1,8 Mio Einwohner hat. Das bedeutet bei einem so dünn besiedelten Land, dass diese Schule einen Einzugsradius von ca. 50 km besitzt. Die Kinder kommen zu Beginn der Schulzeit zu Fuß, mit einer Decke unter dem Arm, und schlafen in diesen Zelten auf dem steinigen Boden, und laufen zu Beginn der Ferien wieder nach Hause. Die Lehrer kochen für die Kinder täglich Maisbrei als einzige Mahlzeit. Das benötigte Wasser musste von einem 3 km entfernten Fluss herangetragen werden. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs war gerade durch die freiwillige Unterstützung eines deutschen Ingenieurs eine Wasserleitung in Planung, die natürlich auch nur durch Spenden gebaut werden kann.

Als Frau Hornig und ich im Rahmen des Erdkundeunterrichts von unseren Erlebnissen berichteten, trafen wir auf die unerwartete Hilfsbereitschaft unserer Schüler, und so nahm die Namibia-Hilfe ihren Anfang.


2. Was will dieses Projekt?

Schüler und Lehrer unserer Schule möchten dazu beitragen, dass die Kinder dieses Waisenhauses ein echtes Zuhause und durch eine gute Schulbildung eine Chance auf ein gesichertes Leben bekommen, was für die Kinder in Epupa ebenso gilt.


3. Welche Aktivitäten wurden bereits durchgeführt?


Seit dem Schuljahr 2006/07 wurden bereits zugunsten unserer beiden Projekte durchgeführt: eine Tombola, regelmäßige Beteiligung auf dem Marktheidenfelder Weihnachtsmarkt, ein Namia-Tag mit einem Spendenlauf, ein Benefiz-Konzert, Weihnachtspakete mit gebrauchten Spielen unserer Schüler sowie 2009 ein vorweihnachtlicher Abend in unserer Schule.

Außerdem werden alle leeren Pfandflaschen, die unsere Schüler nach 13 Uhr im Klassenzimmer „vergessen“, zugunsten „unserer“ Kinder eingesammelt.



4. Was haben wir bereits erreicht?


In diesen drei Jahren haben wir es geschafft, etwa 19 000 € zu sammeln. Dadurch konnten wir den Bau und die Fertigstellung der Wasserleitung in Epupa, einen Solarofen mit Töpfen, Betten, Kleiderschränke und den Schulbesuch mehrer Kinder finanzieren.

Die Stiftung eines Motorradvereins baut gerade für die Kinder in Katutura ein neues Heim, für das noch allerlei Dinge benötigt werden. Daher wollen wir auch auf lange Sicht in unserem Engagement nicht nachlassen.


5. Der Verein Rootohelp


Damit die gespendeten Gelder auch ordnungsgemäß verwaltet werden können, haben wir zusammen mit Dr. Vogel, Frau Roth und anderen Teilnehmern der damaligen Fortbildung den gemeinnützigen Verein Rootohelp e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, Kindern durch Bildung und bessere medizinische Versorgung eine Perspektive für die Zukunft zu verschaffen. Dabei unterstützen wir nur Projekte, deren Leiter uns persönlich bekannt sind, um sicher zu gehen, dass das Geld dort zu 100% ankommt und in unserem Sinne eingesetzt wird. 

Außerdem werden wir 2011 wieder nach Namibia reisen, um zu dokumentieren, wie die Spendengelder eingesetzt wurden. Wer unserem Verein eine Spende zukommen lassen möchte oder für einen Jahresbeitrag von 20 € beitreten möchte, kann sich an folgende Adresse wenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Eine Homepage für den Verein entsteht gerade!


6. Bilder zu unseren Projekten in Namibia


Schülerbücherei

Herzlich Willkommen auf der Seite unserer Schülerbücherei!

Die Bücherei befindet sich neben dem Pausenverkauf im Gartensaal. Täglich können in der 1. Pause Bücher, Spiele und bald auch Zeitschriften ausgeliehen werden. Es stehen aber auch genügend Sitzmöglichkeiten für eine kleine Leserunde bereit.

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Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich, denn es gibt immer wieder aktuelle Highlights aus der Lesewelt.

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Das Büchereiteam freut sich über Euren Besuch!

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